FILM

TV-Tipp: „Interstellar“ schickt Matthew McConaughey quer durch die Galaxie

Von „Tenet“ kann man halten, was man will: Christopher Nolan ist einer der letzten großen Regisseure, der noch eigene Visionen umsetzt, statt einfach dem Plan des Studios zu folgen. Und dabei erreicht er jedes Mal ein großes Publikum. Ob mit seiner „Batman“-Trilogie, „Inception“ oder „Dunkirk“ – Nolans Ziel ist immer, große Blockbuster mit zerebralem Anspruch zu verbinden. Das ist nirgends sichtbarer als in seinem Epos „Interstellar“, mit dem er 2014 die Kinokassen dominiert hat.

Darin spielt Matthew McConaughey den Astronauten Cooper, der heute auf einer Farm arbeitet und sich um seine Kinder kümmert. Doch in naher Zukunft ist die Erde bald unbewohnbar. NASA allerdings hat einen Weg aus der Falle gefunden: ein Wurmloch in unserem Sonnensystem, das vielleicht zu einem besseren Ort führt. Vor Jahrzehnten ist eine Crew aufgebrochen, von der aber niemand je wieder gehört hat. Nun soll Cooper erneut ins All, gemeinsam mit einem Team, in dem auch Dr. Amelia Brand (Anne Hathaway) ist. Es ist ein Aufbruch ins Ungewisse – und vielleicht die letzte Chance für die Menschheit …

Schwerkraft und Zeit spielen wild durcheinander, es gibt Wolken aus Eis und ein schwarzes Loch: „Interstellar“ nimmt die Wissenschaft ernst. Nolans erklärtes Vorbild war Kubricks „2001“. Doch der Regisseur hat auch darauf geachtet, dass die menschliche Seite nicht zu kurz kommt. Letztlich entpuppt sich der Blockbuster so als Liebesgeschichte.

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