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„Narziss und Goldmund“ im ZDF

"Narziss und Goldmund": Nahaufnahme von Narziss (Sabin Tambrea) und Goldmund (Jannis Niewöhner), die in einem Gewölbe stehen. Narziss stützt den verletzten Goldmund, dessen Auge mit einer Augenklappe bedeckt ist.
Bild: ZDF/Jürgen Olczyk

Nach Hermann Hesse: Im Mittelalter wachsen die beiden ungleichen Freunde Narziss und Goldmund im Kloster auf. Doch das Leben hat verschiedene Pläne für sie …

„Narziss und Goldmund“ ist eine von Herman Hesses berühmtesten Erzählungen. 2019 hat sie Stefan Ruzowitzky auf die Leinwand gebracht – natürlich in modernisierter Fassung. Doch die grundsätzliche Konstellation bleibt dieselbe: Zwei Freunde, die unterschiedlicher nicht sein könnten, suchen nach dem Sinn des Lebens – jeder auf seine Weise.

Im Deutschland des Mittelalters bringt ein Mann seinen kleinen Sohn Goldmund ins Kloster, wo der Junge, ein außereheliches Kind, fortan zum Novizen ausgebildet werden soll. Hier trifft er bald auf den tiefreligiösen Narziss. Obwohl ihre Persönlichkeiten diametral entgegengesetzt sind, werden der rebellische Goldmund und der brave Narziss beste Freunde. Als sie erwachsen sind, bleibt Narziss (Sabin Tambrea) in der Abtei, erkennt jedoch, dass sein Freund Goldmund (Jannis Niewöhner) nicht für das Klosterleben gemacht ist.

Und so reist Goldmund ruhelos durch die Welt, auf der Suche nach einem Sinn – und Hinweisen auf seine Mutter, an die er sich kaum erinnern kann. Dabei gerät er an verschiedene Frauen, wird zum Bildhauer ausgebildet und muss immer wieder fliehen. Jahre später kehrt er ins Kloster zurück, wo Narziss, mittlerweile zum Abt aufgestiegen, ihn mit dem Bau eines Altars beauftragt. Aber nicht alle sehen die Freundschaft zwischen den beiden gern …