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TV-Tipp: „Sommer auf drei Rädern“

Still aus „Sommer auf drei Rädern“: Ein Mädchen und ein Junge stehen sich gegenüber. Ein dritter Junge im Rollstuhl lächelt ihnen zu.
Bild: SWR/Hugo Lenhardt/Giganten Film

Mit einem geklauten Dreirad geht es für drei Jugendliche an den Bodensee: Schau jetzt den neuen Roadmovie „Sommer auf 3 Rädern!“

Sommer ist die Zeit für Roadtrips – nicht nur im echten Leben, sondern auch in Film und Fernsehen. In Deutschland sind es bevorzugt ungewöhnliche Fahrzeuge, mit denen sich ungewöhnliche Menschen auf eine ungewöhnliche Reise machen. Wie zum Beispiel Lars Eidinger und Bjarne Mädel als Brüder in „25 km/h“. Oder Mike und Tschick in „Tschick“. Oder Flake, Kim und Philipp in dem brandneuen Film „Sommer auf drei Rädern“.

Weil der schüchterne Abiturient Flake seinen Schwarm Leonie retten wollte, hat er ihre Sozialstunden übernommen. Die leistet er ab, während Leonie sich am Bodensee mit ihrem Freund vergnügt. Flakes resolute Mitschülerin Kim findet, das kann er nicht hinnehmen. Und so brechen sie zusammen mit dem italienischen Mopedauto an den Bodensee auf – mit dem Rollstuhlfahrer Philipp auf der Ladefläche. Was Flake nicht ahnt: Kim hat ganz eigene Motive für die Reise. Auf dem Weg trifft das Trio natürlich auf allerlei mehr- oder weniger hilfreiche Gestalten – von Preppern bis Prostituierten. Als dann auch noch ein Paket Koks auftaucht, ist das Chaos komplett …

Regisseur Marc Schlegel hat für sein Werk bereits verschiedene Preise gewonnen. Mit „Sommer auf drei Rändern“ hat er 2020 dem ehrbaren Genre des deutschen Roadmovies eine Verjüngungskur verpasst.

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