FILM

Whitney Houston: Neues Biopic geplant

Whitney Houston: Neues Biopic von Clive Davis
Foto: Patrick Demarchelier

Clive Davis, Plattenmogul und Produzent, plant ein Biopic über das bewegte Leben von Whitney Houston. Dabei hat er die Unterstützung ihrer Angehörigen: Pat Houston, Whitneys Schwägerin und ehemalige Managerin, ist ebenfalls als Produzentin beteiligt. Wie die Webseite „Deadline“ berichtet, soll der Film „I wanna dance with somebody“ heißen und das ganze Leben der Sängerin erzählen – von den musikalischen Anfängen als Teenager bis zu ihrem tragischen Tod.

Die Erinnerung an Whitney Houston ist den Beteiligten auch ein persönliches Anliegen. „Ich weiß, dass Whitney Houstons Geschichte noch nicht auserzählt ist“, sagte Davis in einem Statement. Er kannte die Künstlerin gut, denn er hat Houston einst entdeckt und 1983 ihr selbstbetiteltes Debütalbum produziert. Für das Filmprojekt holte er sich darum ein Team an Bord, das Erfahrung mit Künstlerbiografien hat.

Anthony McCarten schreibt das Drehbuch

So hat Autor Anthony McCarten bereits die Drehbücher für den Queen-Film „Bohemian Rhapsody“ und die Stephen-Hawking-Biografie „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ verfasst. Als Regisseurin ist Stella Meghie im Gespräch. Die Kanadierin hat zwar bisher vor allem romantische Filme wie „Du neben mir“ gedreht, ist aber persönlich ein großer Fan von Houston. „Whitneys Vermächtnis verdient nur das Beste“, sagte Pat Houston zu der Auswahl.

Mit Hits wie „I will always love you“ ist Whitney Houston bis heute eine der erfolgreichsten Sängerinnen aller Zeiten. Ihre Kombination von Soul und Pop, zusammen mit ihrer einmaligen Stimme, hat Künstler*innen von Christina Aguilera bis Ariana Grande beeinflusst. 2012 ist Houston im Alter von 48 Jahren verstorben. Die angekündigte Biografie ist nicht der erste Film über ihr Leben: 2018 erschien bereits die Dokumentation „Whitney“. Über die Besetzung von „I wanna dance with somebody“ ist bisher nichts bekannt. Doch welche Schauspielerin immer letztlich Whitney Houston spielen wird – es ist kaum vorstellbar, dass sie ihre Songs selbst singt. Immerhin musste auch Rami Malek, der in „Bohemian Rhapsody“ Freddie Mercury verkörperte, nicht dessen unverkennbare Stimme imitieren. mj