- Review
Zehn Songs für den feministischen Kampftag 2025
Am 8. März ist feministischer Kampftag! Mit zehn Songs von Aretha Franklin bis Nura werden in dieser Playlist Klassiker und Newcomer vereint.

1. Aretha Franklin – „Respect“
Der Klassiker aus dem Jahr 1967 ist bis heute eine Hymne der Selbstbestimmung. Mit Soul und Gospel-Elementen fordert Aretha Franklin Respekt – und das nicht nur in Beziehungen, sondern in der Gesellschaft insgesamt.
2. Nura – „Eine gute Frau“
„Eine gute Frau hört auf ihren Mann. Sie kann so viel lernen, weil er alles kann“ – mit provokanten Zeilen kritisiert Rapperin Nura männliche Erwartungen an Frauen. Sie rappt über traditionelle Rollenbilder, Sexismus und Slut-Shaming.
3. Chappell Roan – „Pink Pony Club“
Chappell Roan: Die Sängerin, die als Drag-Performerin auftritt und sich für Trans-Rechte einsetzt – zuletzt bei den Grammy Awards 2025. Der Synth-Pop-Song erzählt von einer jungen Frau, die ihre konservative Heimat hinter sich lässt. Auf der Suche nach Freiheit findet sie im „Pink Pony Club“ Zugehörigkeit. Ihre Familie scheint damit nicht einverstanden zu sein.
4. Jorja Smith – „Beautiful Little Fools“
Perfektes Timing! „Beautiful Little Fools“ wurde am feministischen Kampftag 2017 veröffentlicht. In dem Song hinterfragt die britische Singer-Songwriterin die Schönheitsideale, denen Frauen in der Gesellschaft ausgesetzt sind.
5. Little Simz feat. Cleo Sol – „Woman“
Rapperin Little Simz und Soul-Sängerin Cleo Sol feiern Frauen aus aller Welt und deren Lebensrealitäten. Eine Hommage an Stärke und Zusammenhalt!
6. Mariybu – „Loyal Bitch“
Die Hamburgerin rappt in Loyal Bitch über die Loyalität mit Opfern von sexualisierter Gewalt. Mariybu setzt damit ein Zeichen gegen Victim Blaming.
7. No Doubt – „Just a Girl“
Der Rocksong, geschrieben von Gwen Stefani, thematisiert Herausforderungen von Frauen: traditionelle Geschlechterrollen, Stereotype und daraus resultierende Frustration. Ein Ohrwurm mit politischer Botschaft.
8. Blond – „Thorsten“
Mit Ironie und Indiepop rechnen Blond in diesem Song mit Männern aus der Musikszene ab, die immer noch nicht verstanden haben, warum Mansplaining nervt.
9. Charli xcx – „Mean girls“
Das popkulturelle Phänomen 2024: Charli xcx und der brat Summer. Erst bei den Brit Awards räumte sie für das Album „brat“ fünf Preise ab. Der Song „Mean girls“ passt perfekt zu dem frechen Lifestyle, der damit ausgedrückt werden soll.
10. Cher – „Strong Enough“
„Strong Enough“ aus dem Jahr 1998 erzählt von dem mutigen Schritt, sich von einer untreuen Partnerin zu trennen. Cher befürwortet in der Dance-Hymne Selbstbestimmung und Unabhängigkeit.
Diese Songs bringen den Kampf um Gleichberechtigung auf den Punkt – laut, provokant und selbstbewusst. Mehr Songs zum feministischen Kampftag findest du in unserer Spotify-Playlist.
Musik


Just getting started: Ronan Keating Live 2027

Eels im Interview: Ein ziemlich glücklicher Mann
Hörenswert

Danger Dan – Keine Angst
Erst vom ZDF gestrichen, dann in den Top Ten: Auf seinem zweiten Klavieralbum verbindet Danger Dan Gesellschaftskritik mit sehr persönlichen Momenten. Er spricht über Rechtsruck, Erblindung und sein Coming-out – reduziert im Sound, aber mit umso mehr Wucht.

- Gewinnspiele
Jetzt Tickets gewinnen: LP live in Köln

Girls support girls: Die 10 besten Kollaborationen weiblicher Artists
Female Rage, Schwesternliebe und Girlhood pur: 10 Kollabos, die beweisen, dass im Pop längst Platz für alle ist.