- Review
Aller guten Dinge
Nach zwei sehr guten Platten legen Danielle, Alana und Este Haim mit einem Album nach, das an den Grundfesten der Musikindustrie rüttelt.

Es ist nicht zuletzt Haim zu verdanken, dass mittlerweile immerhin die Frage diskutiert wird, ob Musikfestivals wirklich Pimmelparaden sein müssen. Da passt es ganz gut, dass die Schwestern aus L.A. ihr drittes Album „Women in Music Pt. 3“ nennen, denn es unterstreicht ihren Anspruch auf die Headlinerslots. Wie gehabt holen sie mit spielerischer Leichtigkeit den Folk à la Fleedwood Mac und 80er-Pop ins Jetzt und platzieren dazwischen auch noch ganz selbstverständlich eine funkelnde R’n’B-Nummer.
Neu ist jedoch, dass mittlerweile auch die Texte auf Augenhöhe mit ihrer Pop-Cleverness sind: Mit „I’ve been down“ singt Danielle Haim gegen Depressionen an, in „Hallelujah“ verarbeitet Alana Haim den Tod einer engen Freundin, und „The Steps“ ist eine klare Ansage in Richtung Boyfriends: „And every day I wake up and make money for myself/And though we share a bed/You know that I don’t need your help.“
Women in Music Pt. 3 erscheint am 26. Juni bei Columbia Records.
Musik

- Tourneen

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Hörenswert

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- Gewinnspiele
