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„S.H.A.M.A.N.E.S.“ von Anne Paceo: Die Konzentration eines Schwitzhüttenrituals

Die Jazzdrummerin Anne Paceo wirft mit „S.H.A.M.A.N.E.S.“ einen Blick auf die Ritualwelt zwischen Schamanismus und Voodoo.

Plattencover „S.H.A.M.A. N. E. S.“ von Anne Paceo

Es gibt wohl kaum einen bewohnten Winkel auf dieser Welt, der völlig frei ist vom Glauben an das Unsichtbare und Übernatürliche. Konsequenterweise haben die Menschen Praktiken entwickelt, um mit allem umzugehen, was sich rational nicht einordnen lässt. Die Jazzdrummerin und Songwriterin Anne Paceo wirft auf ihrem neuen Album einen globalen Blick auf die Ritualwelt zwischen Schamanismus und Voodoo: Tribaldrums, meditativer Satzgesang, zirkulierende Songstrukturen, afrikanische Saiteninstrumente neben angezerrtem E-Piano. Die von der Elfenbeinküste stammende und in Paris lebende Künstlerin hat mit „S.H.A.M.A.N.E.S.“ ein klangliches Kaleidoskop geschaffen, das sich nicht mal eben so bei einem Tässchen Tee weghören lässt. Diese Musik erfordert die Konzentration eines Schwitzhüttenrituals.

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