URBANE KULTUR

Oper Halle: ART*HOUSE feiert digitale Premiere

ART*HOUSE Szenenfoto Oper Halle
Foto: Yan Revazov

Mit dem zweiten Lockdown Anfang November musste auch die Oper Halle ihren Betrieb wegen der Corona-Pandemie erneut einstellen. Doch wie so viele Kulturbetriebe findet auch das Team der Oper Halle eine Alternative: Die eigentlich für den 13. November geplante Premiere des Ballettstücks ART*HOUSE von Ivo Nitschke und Michal Sedláček mit dem Ballett Rossa und der Staatskapelle Halle findet nun am 28. November statt – trotz Lockdown, als Livestream auf dem digitalen Portal der Oper Halle. Ab 18 Uhr geht es los, und ART*HOUSE ist ab diesem Zeitpunkt für 24 Stunden kostenlos für alle Zuschauer*innen zugänglich.

Dabei ist ART*HOUSE für den Komponisten und Perkussionisten Ivo Nitschke eine Weiterentwicklung seiner Zusammenarbeit mit dem Ballett Rossa. Bereits 2016 hatte Nitschke gemeinsam mit dem Ensemble für das Stück GROOVIN’ BODIES zusammengearbeitet. Mit dem Stück offenbaren Nitschke und seine Mitarbeiter*innen das Theater als Haus der Kunst, einen kollaborativen Raum, der in der Schnittmenge zwischen den unterschiedlichsten Disziplinen entsteht: Masken- Kostüm und Bühnenbildner*innen prägen das Erlebnis des Publikums ebenso wie Tänzer*innen, Schauspieler*innen und Autor*innen. Dafür steht ART*HOUSE: Das Stück soll das Theater als Ort der Kunst und dessen Gemachtheit sichtbar machen – eine Botschaft, die gerade in Zeiten von Corona besonders wichtig ist, wenn Kulturschaffende nicht selten unsichtbar zu sein scheinen.

Neben ART*HOUSE werden auch die bereits im Frühjahr gestreamten Aufzeichnungen des Verdi-REQUIEMs in der Raumbühne Babylon (Regie: Florian Lutz), Johannes Kreidlers MEIN STAAT ALS FREUND UND GELIEBTE sowie GROOVIN’ BODIES im digitalen Portal auf der Website der Oper Halle verfügbar sein.

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