Bon Jovi: Keep the Faith

Jon Bongiovi ist schön. So schön, dass er eigentlich gar keine gute Stimme haben kann. Hat er aber. Und Rocksongs kann er schreiben – mon dieu! Sogar Balladen: „Bed of roses“ ist zum Schunkeln & Schmelzen. Am Piano, in Reichweite der Fans, schmachtet’s der 31jährige Blondling mit romantischer Herzlichkeit, und doch mutet es noch schöner an, wenn er sich mitten im Bühnenrund auf einen Barhocker fläzt – in Muskelweste und so knallengen Jeans, dass er gar kein Höschen drunter tragen kann.
Diese Frage stellt sich beim Gitarrero Richie Sambora erst gar nicht, weil man ihm eh nur auf die Finger kuckt. Soli über Soli fegt Richie durch die Halle, da wimmerts und eierts, und jedes Gejaul sitzt da, wo es hingehört. Wirklich gut, der Gig. Melodischer, mit perfektem Zusammenspiel protzender Saft`n’Kraftrock mit vielen lyrischen Momenten. Zum Hören und Schauen. (mw)
Musik

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