„Das Grell in meinem Kopf“ von Malva: Ein intimer Rausch
Mit „Das Grell in meinem Kopf“ katapultiert Malva Chanson und Beatmusik in das Jahr 2022 – nicht zuletzt dank einiger spannender Sidekicks.

Da soll noch mal jemand sagen, junge Menschen hätten nichts für die Vergangenheit übrig: Malva zählt Mascha Kaléko und Patti Smith zu ihren Vorbildern und verziert ihr schwarz-weiß-bebildertes Debütalbum mit melancholischer Lyrik. Was schnell als romantisch verklärt schief gehen könnte, rettet die Münchner Musikerin mit LoFi-Songwriter-Pop, der mal intim und lieblich daherkommt, mal mit verrauschter E-Gitarre punktet, vor allem aber ein paar interessante Sidekicks eingebaut hat: französische Spoken-Word-Backgrounds, gesprochene Gedichte statt Songs, etwas Rag hier, etwas Rock’n’Roll dort und dabei immer ein plätschernd säuselnder Unterton.
Malva Scherer war 16, als sie sich mit dem gleichaltrigen Quirin Ebnet zusammengetan hat, um Musik zu machen. Einige Jahre später haben die zwei ein sehr besonderes Album abgeliefert, das Chanson und Beatmusik huldigt, verletzlich und stark daherkommt. Manchmal noch etwas ungelenk in der Produktion und mit einigen „Hu-Hu“s im Background zu viel, ist „Das Grell in meinem Kopf“ dennoch eine tolle Entdeckung.
Musik


„Ein sicherer Ort, egal wer du bist“: Tori Kelly schwärmt vom Tour-Leben

THE BUOYS live auf Tour
Hörenswert

Twisted Teens pendeln zwischen Heulen und Heilung
Liebeskummer, anyone? Dann ab zu dem Eigenbrötler-Duo Twisted Teens in die Garage!

- News
Immer ein Schritt von Streichelt: Mit Melancholie aus der zweiten Reihe
Der Nürnberger Sänger Streichelt hat am 23.10. seine finale Single vor dem Release seines Debütalbums im November veröffentlicht. Darin fängt er das Gefühl der Abkapselung ein.

- Tourneen |
- Live
The Australian Pink Floyd Show 2027 zurück auf der Bühne
The Australian Pink Floyd Show ist zurück.Die aktuelle Show der weltberühmten australischen Coverband lautet „2027 Greatest Hits World Tour“
