Fluppe auf Tour: Mit Poesie Richtung Weltuntergang
Mit der richtigen Mischung aus Ernsthaftigkei und Ironie setzen sich Fluppe mit unserer Polykrisen-Gegenwart auseinander. Ab November ist die Hamburger Post–Punk–Band wieder live zu hören.

„Es geht abwärts Richtung Himmel/Es ist die einzige Richtung, die es noch gibt“, singt Oscar Pursch, Frontsänger der Band Fluppe. Das Wort Fluppe steht umgangssprachlich für Zigarette, ein lustiges Wort für eine nicht ganz so harmlose Sache, und gleichzeitig für einen schlechtgelaunten Gesichtsausdruck. Eine Kombination, die die Hamburger Band ziemlich gut beschreibt. Die Band besteht aus Christian Klindworth, Antoine Laval, Lars Brunkhorst und dem Barkeeper Oscar Pursch. Mit ihrem eigentümlichen düsteren Sound, der sich zwischen Postpunk und melodiestarken Indierock bewegt, lässt sich die Band keineswegs in ein Genre tüten.
Im Kontext unserer von multiplen Krisen zerrütteten Welt geht es im dritten Album „beest“ um Weltschmerz, dystopische Visionen, den Kampf um Optimismus und die destabilisierenden Zweifel am eigenen Standpunkt. Diese schweren Themen werden jedoch musikalisch gekonnt von der Band aufgefangen. Seit ihrer Debüt-EP „Billstedt“ aus dem Jahr 2020 sind sie bereits auf dem Reeperbahn Festival aufgetreten und durch eine Vielzahl von Clubs getourt, so wie auch diesen Winter.
Musik


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