Sam Gendel: Satin Doll
Eigentlich steht es im Jazz ja an der Tagesordnung, dass alte Stücke neu interpretiert werden. Aber Sam Gendel interpretiert nicht – er dekonstruiert.
Eigentlich steht es im Jazz ja an der Tagesordnung, dass alte Stücke neu interpretiert werden. Aber Sam Gendel interpretiert nicht – er dekonstruiert.
Mit ihrem freien Spiel im Geiste von Sun Ras spirituellem Jazz bieten Shabaka & The Ancestors viel Raum für Entdeckungen.
Zunächst wähnt man sich im HipHop, doch selbst wenn sich Juno bodenständig zwischen Jazz und Soul verorten, überraschen sie mit kompositorischen Wendungen.
Mit „The Women who raised me“ setzt Kandace Springs ihren Vorbildern ein musikalisches Denkmal: Ein Unterfangen, das nicht ganz risikofrei ist.
Eine neue Frauenstimme in der ACT-Familie: die aus Estland stammende Kadri Voorand. Konzentriert, aber leichtfüßig – bitte recht schnell mehr davon!
Querverweise aus HipHop, Folk und sogar ein komplettes Streicherensemble: Zu seinen Jazz-Chops überzeugt Ted Poor auf „You already know“ mit Vielfalt.
Konzeptalben sind im Jazz nicht alltäglich, und auch Schaerers Stimme würde man zuerst eher im Prog verorten. Jazzaffin ist da wenig, dafür umso spannender.