Yasmina Reza: Anne-Marie die Schönheit
Worauf man sich bei Yasmina Reza immer verlassen kann: Ihre Dialoge sind bissig, treffsicher, amüsant.
Worauf man sich bei Yasmina Reza immer verlassen kann: Ihre Dialoge sind bissig, treffsicher, amüsant.
„Wir waren eine gute Erfindung“ von Joachim Schnerf ist zum Lachen schmerzhaft.
Ian McEwan hat mit „Die Kakerlake“ eine Satire auf die Farce um die britische Politik der letzten drei Jahre geschrieben – doch seine Novelle kommt überraschend blass und uninspiriert daher.
Kein Debüt hat in diesem Jahr so viele Preise gewonnen wie „Kintsugi“ von Miku Sophie Kühmel. Und das, obwohl eine große Qualität des Roman sogar geflissentlich übersehen wurde.
Mit „Neptunation“ legt Dietmar Dath einen Science-Fiction-Roman alter Schule vor: politisch, theorielastig und hochgradig nerdig.
Mit klarer, kompromissloser Sprache vermag Mareike Fallwickl es in ihrem zweiten Roman mühelos, einen weiten Themenkomplex dicht und packend zu bündeln.
Tot Taylor zeigt mit seinem Roman „The Story of John Nightly", wie man Künstlerbiographien schreibt. Wichtig ist dabei der Abstieg, nicht der Aufstieg.