George Floyd: Jay-Z fordert Gerechtigkeit
Zum Gedenken an den von der Polizei getöteten George Floyd schaltet der Rapper Anzeigen in den größten US-Zeitungen – mit einem Zitat von Martin Luther King.

Wie viele andere Künstler*innen, darunter Drake und John Legend, hat sich auch Jay-Z zu dem Tod von George Floyd geäußert. Gestern schaltete der Rapper gemeinsam mit seinem Label Roc Nation ganzseitige Anzeigen in mehreren amerikanischen Zeitungen. Darunter fallen etwa die New York Times, der Chicago Tribune und der Philadelphia Enquirer, wie NME berichtet. Zusätzlich postete Team Roc die Anzeige auf Twitter.
Die Anzeige zitiert den schwarzen Bürgerrechtler Martin Luther King, Jr. In einer Rede, die King 1965 in Selma, Alabama, hielt, rief er zum Widerstand auf – auch, wenn dieser mit Gefahr verbunden ist. „Ein Mann stirbt, wenn er sich weigert, für das Richtige aufzustehen“, heißt es in dem Zitat. „Ein Mann stirbt, wenn er sich weigert, für Gerechtigkeit aufzustehen.“

George Floyd starb am 25. Mai in Minneapolis, Minnesota, nachdem der Polizist Derek Chauvin neun Minuten lang auf seinem Hals gekniet hatte. Sein Tod hat in den USA landesweite Proteste gegen rassistische Polizeigewalt nach sich gezogen, Chauvin ist mittlerweile des Mordes angeklagt. Gestern riefen viele amerikanische Labels den Blackout Tuesday aus, um sich mit den Protestierenden zu solidarisieren. Jay Z selbst hat bereits mehrfach Gerechtigkeit für George Floyd gefordert: So rief er am Samstag den Gouverneur von Minnesota an und wandte sich später in einem Statement an den Attorney General des Bundesstaats.
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