Hugar mit „The Vasulka Effect: Music for the Motion Picture“
Die isländischen Multiinstrumentalisten Bergur Þórisson und Pétur Jónsson veröffentlichen ihr zweites Album auf Sony Masterworks.

Schon der Werdegang von Pétur Jonsson und Bergur Pórisson ruft die Eckpfeiler von Islands avantgardistischer Musikszene auf: Gemeinsam mit Ólafur Arnalds sind sie für die Musik der BBC-Serie „Broadchurch“ verantwortlich, für den Soundtrack zu „Black Mirror“ haben sie Aufnahmen von Sigur Rós editiert, und Pórrison organisiert zudem Björks Liveband.
Auch als Hugar bleiben die beiden Multiinstrumentalisten unberechenbar: Zwar setzen sie erneut auf ihre angestammte Kombi aus Klavier, Blechbläsern, Streichern, Gitarren und Elektronik, doch anders als beim deutlich am Postrock orientierten Vorgänger „Varoa“ verzichten sie auf jeglichen Exzess und reduzieren die Stücke auf elementare Gesten.
Die Kompositionen basieren auf dem Dokumentarfilm „The Vasulka Effect“, der das Schaffen der beiden Videokunst-Pioniere Steina und Woody Vasulka nachzeichnet. Doch wenn Hugar etwa bei „A new Renaissance“ eine sanfte Klaviermelodie auf Streichern und Elektronik betten, geben sie uns vor allem einen treuen Begleiter für den einsamen Pandemie-Winter zur Seite.
Musik


Neue Single: Pomme sucht ihren eigenen Pfad außerhalb der Karte

Im zweiten Anlauf: New Constellations im Interview
Hörenswert

Who loves the Sun von CHAT PILE
Erst sechs Jahren existiert die Metal-Band Chat Pile. Trotzdem finden sie auf ihrem neuen Album „Who loves the Sun“ ihren ganz eigenen Sound.

The Gem von JULIA JACKLIN
Julia Jacklin arbeitet für ihr neues Album „The Gem“ erstmals mit dem legendären Indie-Label 4AD zusammen. Mehr als ganz nett klingt das aber nur selten.

Stadt aus Gold: TRETTMANNs neue Single erscheint am Freitag
Trettmann bringt mit „Stadt aus Gold" 2027 ein neues Album heraus. Schon jetzt erscheint die erste, deutlich düsterere Single.
