- Review
James: Seven

Wann zuletzt im Himmel gewesen? Lange her? Macht nichts, denn per Video laden James zur Himmelfahrt, sprich: zum atmosphärischen Trip aus märchenhaften Melodien, denen eine wall of guitars, flächig-ferne Trompetenfanfaren und flockige Perkussion zum Sternenflug verhelfen. Im Hintergrund flackern bunte Hippie-Blumenmuster, vorn, im Büssergewand, singt Tim Booth sich inbrünstig und pathetisch die Seele aus dem Leib – eine Supergruppe des Pop, ein magisches Erlebnis des Schwebens, das erst durch die Visualisierung vollkommen wird. Bisher galten sie als die neuen Smiths, aber man muss höher greifen: James gehören zu den talentiertesten Songschmieden, die England seit den Beatles je hervorbrachte. Punkt.
Musik


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