Jason Isbell And The 400 Unit: Reunions
Neben seiner langjährigen Band hat sich Jason Isbell auf „Reunions“ viel prominente Unterstützung geholt – die leider die gleichförmigen Songs nicht rettet.

Manchen Alben merkt man sofort an, dass sie ohne die Zusammenarbeit mit anderen Musikern vermutlich nicht richtig in Schwung kommen würden. Zu diesen gesellt sich leider Jason Isbells neues Album „Reunions“, das er wieder mit seiner längjährigen Band The 400 Unit aufgenommen hat.
Der rund siebenminütige Opener „What’ve I done to help“ profitiert noch von der Unterstützung Michael Kiwanukas am Songwriting, dessen ausgetüfteltes Arrangement mit Streichern und mehreren Percussion-Elementen frischen Wind in die ansonsten zu homogene Lagerfeuer-Atmosphäre der restlichen Songs bringt. Dazu trägt auch die treibende Basslinie von Jimbo Hart bei, der noch die vielseitigsten Parts zum Album beisteuert.
„Reunions“ leidet vor allem an dem zu trägen Tempo, dass nur selten Abwechslung bietet: Spätestens ab „River“ drängt sich eine einlullende Südstaaten-Melancholie auf, die eigentlich nur durch viel Biere nach dem Texas BBQ zu erreichen ist. Hoffentlich lädt sich Jason Isbell zu seinem nächsten Projekt noch mehr Kollegen ein, dann kann es vielleicht erfrischt weitergehen. kü
Reunions erscheint am 15. Mai bei Thirty Tigers.
Musik


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