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„Joan“: Schwer zu schlucken

Joan steht im eleganten blau-grünen Outfit im Juweliergeschäft
Gerissen und unterschätzt: Joan Hannington war eine der legendärsten Juwelendiebe Großbritanniens - aber nicht nur das. (Bild: WDR/Snowed In Productions/All3Media International)

Die Krimiserie basiert auf dem wahren Leben der Meisterdiebin Joan Hannington.

Joan Hannington hat sich in den 1980er Jahren in London einen Namen als berüchtigte Juwelendiebin gemacht, die ihre Beute heimlich verschluckte, aber sie war noch mehr. Die Miniserie „Joan“ (ab 6. 6. bei ONE) erzählt ihre Geschichte in sechs Folgen und basiert u.a. auf Hanningtons Autobiografie, mischt den Fakten aber auch eine Prise Fiktion bei. Zunächst steckt Joan (Sophie Turner, „Game of Thrones“) mit ihrer vierjährigen Tochter Kelly in einer Beziehung mit dem gewalttätigen Kriminellen Gary (Nick Blood, „Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D.“) fest. Als sie ihn endlich los ist, wird ihr das Sorgerecht für ihre Tochter entzogen. Joan braucht Geld, um zu beweisen, dass sie ihr Kind finanziell versorgen kann. Ein Job in einem Juweliergeschäft zeigt ihr eine ungeahnte Möglichkeit auf.

Joan wird von der Kleinganovin zu Großbritanniens berühmtester Meisterdiebin, bekannt als „die Patin“. Mit Dieb und Antiquitätenhändler Boisie Hannington (Frank Dillane, „Harry Potter und der Halbblutprinz“) an ihrer Seite lässt sie sich auf gefährliche Coups ein, um für ihre Tochter da sein zu können. Mit jedem Raubzug wird ihr Ruf legendärer, es steht aber auch immer mehr auf dem Spiel. Die Miniserie zeichnet Joans Aufstieg in der Unterwelt nach, bis zum Ende. Seit 2024 ist sie auf Magenta TV zum Streamen verfügbar, am 6. 6. folgt die lineare Ausstrahlung von allen sechs Folgen im Free-TV bei ONE.

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