- Review
Jon Flemming Olsen: Mann auf dem Seil

Mann auf dem Seil
Superlaut
SINGER/SONGWRITER Fluch oder Segen? Bei weitem die meisten Menschen dürften Jon Flemming Olsen als jenen Eppendorfer Frittenbäcker kennen, der Dittsche die Bierflaschen öffnet und versucht, Ordnung ins Gedankenchaos des verpeilten Bademantelträgers zu bringen. Texas Lighting eventuell noch, aber das war’s dann auch. Umso erstaunlicher, dass dieser Jon Flemming Olsen jetzt bereits sein drittes Soloalbum raushaut und dabei keine Sekunde lang auf Crowdpleaser macht. Das größte Wagnis von „Mann auf dem Seil“ : Das Album ist komplett mit einem Streichquartett eingespielt. Muss man sich erstmal trauen. Die Texte sind so kantig wie der Typ, ladadida ist nicht seine Sache. Eher darf es schon mal abwegig zugehen in Jon Flemming Olsens berührenden Geschichten über Liebe, Verlust, Lebenslust und Frust – das Private wird politisch und umgekehrt. Ma sagen: Das perlt. ron
Musik


Too close for Running - Aron!

Ansingen gegen die Angst: Lael Neale geht auf Tour
Hörenswert

- Storys
Frei und radikal: Actress verneigt sich vor den Geistern der Avantgarde

Shygirl ist zurück: Neues Album Swallow! erscheint im November
Die Londoner Künstlerin, zuletzt Support-Act auf Troye Sivans und Charli xcxs „Sweat“-Tour, legt das Erscheinungsdatum ihres neuen Albums vor und startet die neue Ära mit einem kinoreifen Musikvideo.

The fatal Flaw: Paris Palomas Schlacht gegen KI und Patriarchat
Paris Paloma kämpft auf „The fatal Flaw“ gegen KI in der Kunst und patriarchale Systeme. Ein Album wie ein Kampfschrei, der nicht loslässt.
