- Review
K.I.Z: „Kinderkram“ stimmt nostalgisch
Im Closer seines Albums „Rap über Hass“ erinnert sich das Trio zurück. Jetzt gibt es ein Video mit jeder Menge Archivaufnahmen.
- Es gibt eine neue Single von K.I.Z: „Kinderkram“, produziert von Drunken Masters
- Darin blicken die Rapper auf ihre lange Karriere zurück
- Im Video gibt es entsprechend Archivaufnahmen aus 20 Jahren Bandgeschichte zu sehen
Auf die große K.I.Z-Doku warten Fans bisher vergeblich. Aber „Kinderkram“ kommt schon ziemlich nahe ran. Im Video sieht man das Raptrio bei frühen Konzerten, ersten musikalischen Gehversuchen, im Tourbus und im Studio. Eingeleitet wird das ganze von einem sehr jungen Joko Winterscheidt, der schon damals gerätselt hat, wofür der Name K.I.Z eigentlich steht. Bis heute wollen Nico, Tarek und Maxim uns das nicht verraten.
So viel Nostalgie ist fast schon beschaulich. Nur geht es natürlich um K.I.Z, die textlich schon immer polarisiert haben. Darauf geht die Band im Refrain des Songs ein, wo es heißt: „,Kinderkram‘ haben sie gesagt/,stoßt euch erstmal die Hörner ab‘/bis hierher ist alles gut gegangen/Fick-deine-Mutter-Rap seit 20 Jahren“.
Dass das aber möglicherweise nicht ewig so weitergehen kann, weiß das Trio durchaus: „Jetzt bin ich Mitte 30/Und langsam ist es peinlich/Ist das noch Pubertät oder schon Midlife-Crisis?“. Aber zunächst wollen K.I.Z noch so weitermachen wie bisher. Denn so langweilig wie viele andere Rapper wollen sie nicht werden: „Meine Idole von damals klingen wie Vermögensberater“.
„Kinderkram“ ist der Closer des neuesten K.I.Z-Albums „Rap über Hass“. Das hat die Gruppe am 28. Mai veröffentlicht und ist direkt auf Platz 1 der Charts eingestiegen.
Musik


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