- Review
Kann Karate kommen im Oktober auf Tour
Bei Kann Karate ist der Name Programm, denn der Sound der Band geht stets nach vorn. Jetzt kommen die vier Berliner auf Tour.

Ursprünglich war der Bandname nur als Arbeitstitel gedacht, dabei könnte er passender kaum sein: Irgendwo zwischen Postpunk und Indierock beweist die Musik von Kann Karate einen Angriffswillen, der in der deutschen Rocklandschaft selten geworden ist. 2015 begannen die vier Berliner in ihrem verrauchten Proberaum an Songs zu schrauben, das erste Demotape „Ecke Revaler“ wird direkt zur ersten offiziellen EP, die eigenständig und ganz ohne Label und Verlag vertrieben wurde: Kann Karate wissen, was DIY bedeutet.
Die rauchig verschwitze Luft des Proberaums findet sich auch im Sound der Band wieder. Wuchtige Schlagzeugrhythmen treffen auf Gitarrenriffs, die in ihrer Mischung aus zerrig verschrammelt und reduziert melodiös einen ganz eigenen Geist entwickeln. Dass diese Mischung auch live bestens funktioniert, haben Kann Karate bereis bei zahlreichen Festivalauftritten in diesem Jahr bewiesen. Nun mischen die Berliner die Klubs der deutschen Metropolen auf.
Tourdaten
1. 10. Mainz
2. 10. Dresden
4. 10. Jena
6. 10. Düsseldorf
6. 10. Hamburg
Tickets gibt es bei Eventim.
Musik


Too close for Running - Aron!

Ansingen gegen die Angst: Lael Neale geht auf Tour
Hörenswert

- Storys
Frei und radikal: Actress verneigt sich vor den Geistern der Avantgarde

Shygirl ist zurück: Neues Album Swallow! erscheint im November
Die Londoner Künstlerin, zuletzt Support-Act auf Troye Sivans und Charli xcxs „Sweat“-Tour, legt das Erscheinungsdatum ihres neuen Albums vor und startet die neue Ära mit einem kinoreifen Musikvideo.

The fatal Flaw: Paris Palomas Schlacht gegen KI und Patriarchat
Paris Paloma kämpft auf „The fatal Flaw“ gegen KI in der Kunst und patriarchale Systeme. Ein Album wie ein Kampfschrei, der nicht loslässt.
