Kritik und Lebensfreude: Betti Kruse geht auf Tour
Betti Kruse setzt ihre „Wird schon gutgehn“-Tour ab August fort. Ihre Musik verbindet Gesellschaftskritik mit purer Lebensfreude.
Spätestens seit ihrem Debütalbum „Wird schon gutgehn“ ist Betti Kruse in aller Munde. Schon dessen Titel widersetzt sich dem pessimistischen und Untergangsszenarien an die Wand malenden Zeitgeist. Ihre zwar oft ausdrückliche Gesellschaftskritik koexistiert Seite an Seite mit purer Lebensfreude. Sie hält sich an alltägliche Erfahrungen, zwischen denen aber immer ein Stück gesellschaftspolitische Relevanz hervor blitzt.
Gleichzeitig ist ihr oft augenzwinkernder Stil eine beständige Mahnung, sich nicht unterkriegen zu lassen und in einem immer dichter werdenden Geflecht von Sorgen ja nicht die Hoffnung zu verlieren. Betti Kruse hat das etwas aus der Mode gekommene Genre des Chanson-Schlagers erfolgreich für das 21. Jahrhundert modernisiert. Die Medien stellen sie nur zu gerne in die Tradition der deutsch-amerikanischen Chanson-Legende Hildegard Knef.
Ihre „Wird schon gutgehn“-Tour setzt sie nach kurzen Intermezzi bei den CSDs in Hamburg und Lübeck im August fort.