Michael Jackson: Dangerous – The short films

Zweierlei fällt nunmehr besonders auf – zum einen: viele Kinder. Zum andern: viele Griffe zwischen die Beine. Jacksons Videos sind, bei aller Neigung zu romantisierendem Kitsch, formal brillant – kein Wunder bei Regisseuren wie Lynch oder Landis; doch die Filme schaffen es nicht, vom Subtext, von (vermeintlich) geheimen Chiffren und (vielleicht) verräterischen Details abzulenken. Kinder und Jackos Körpermitte: das gerinnt als Doublette zum signifikanten Bild von „Dangerous“ – und jene traurige Poesie, als ihm, am Klavier sitzend, sein eigenes kindliches Ich erscheint und er in ein Duett einstimmt.
Musik


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