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Museum of Modern Electronic Music in Frankfurt: Lang erwartete Eröffnung im April

Die teilnehmenden Politiker:innen in der MOMEM Ausstellunghalle
Die teilnehmenden Politiker:innen (v.r.n.l.): Planungsdezernent Mike Josef (SPD), Stadtkämmerer Bastian Bergerhoff (Grüne), IT- Dezernentin Eileen O’Sullivan (Volt), Kulturpolitikerin Mirrianne Mahn (Grüne), Vorsitzende des Ausschuss Planung u. Städtebau, Julia Roshan Moniri (Grüne), Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD), Alex Coelius (Cosalux), Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD), Dr. Torben Giese (Projektleiter Eröffnungsausstellung) und Alex Azary (Momem Direktor) Foto: Friends of MOMEM e.V.

Lange ist die Eröffnung des „MOMEM“ in Frankfurt schon geplant, bald wird endlich aufgemacht: Ab April 2022 lädt Sven Väth in die Eventlocation!

  • Lange ist die Eröffnung des Museum of Modern Electronic Music schon geplant, jetzt steht der Eröffnungstermin fest.
  • Im April 2022 soll das Museum in Frankfurt am Main endlich seine Pforten öffnen – das eher als eine interaktive Eventlocation geplant ist.
  • Die erste Ausstellung ist vielversprechend: Sie dreht sich um die deutsche DJ-Ikone Sven Väth.
  • Update: Das neue Museum wurde mit einem Festakt und einer riesengroßen Party in der Innenstadt eröffnet.

Die Eröffnung des Museum of Modern Electronic Music, kurz MOMEM, wird von der elektronischen Musikszene mit Ungeduld erwartet und dennoch seit Jahren immer wieder verschoben: erst von Ende 2019 auf das Frühjahr 2020, dann auf den Herbst 2021 und jetzt auf den April 2022.

Hintergrund war zunächst ein Streit über Finanzierungsfragen mit der Stadt, dann kam die Pandemie, schließlich wurde der Verein Friends of MOMEM e.V. gegründet, und so ist es also wohl bald wirklich so weit: Am 6. April 2022 ist die Eröffnung des Museums für die Geschichte der elektronischen Musik fest eingeplant.

In der hochmodernen Ausstellung wird die Geschichte elektronischer Musikgenres nachgezeichnet: „In sieben Bereichen gibt MOMEM Einblicke in die Orte, die sozialen Gefüge, die Instrumente und die Einflüsse Elektronischer Musik und beleuchtet die zahlreichen Genres und Subgenres – von Ambient über Electronica und Experimental bis hin zu House und seinen verschiedenen Stilen, zu Techno und sogar Drum’n’Bass“, heißt es auf der anschaulichen Website. Da ist es bestimmt auch kein Zufall, dass das MOMEM gleich um die Ecke des ehemaligen U60311 Techno Clubs liegt, wie die Anspielung der Postleitzahl verrät, also mitten in der Frankfurter Innenstadt.

Den Auftakt der wechselnden Ausstellungen macht dann auch gleich ein echter Frankfurter, der zugleich als einer der prägendsten Köpfe der Klubkultur gilt, Labelbetreiber und DJ Sven Väth.

Update, 7. April 2022: Große Eröffnung mit Festakt in der Frankfurter Paulskirche und Party in der Innenstadt

Die feierliche Eröffnung des Momem am Mittwochabend lockte zahlreiche Electro-Fans zum öffentlichen Rave an der Hauptwache in der Innenstadt von Frankfurter am Main. Der Höhepunkt des lange erwarteten Eröffnungsevents war ohne Zweifel der Auftritt von DJ und Techno-Star Sven Väth. Den Angaben der Behörden zufolge hatten sich rund 3000 feierwütige Menschen im Stadtzentrum versammelt, um das Opening des ersten Techno-Museums Deutschlands zu feiern.

Die Veranstaltung verlief friedlich und reihte sich perfekt in die Lockerungen der Infektionsschutzmaßnahmen ein, die die Kulturszene seit zwei Jahren gebeutelt haben – selten hat eine Museumseröffnung wohl so viel öffentlichen Raum mit Musik, Tanz und „Gude Laune“ eingenommen.

Väth, der seine Wurzeln in der Clubszene Frankfurts und deren Entwicklung maßgeblich mitbestimmt hat, feiert inzwischen sein 40. DJ-Jubiläum – ihm ist auch die erste Ausstellung im Momem gewidmet. Das Museum soll von nun an ein Kulturtreffpunkt in der Frankfurter City sein und schafft als es erstes Museum in Deutschland, die Atmosphäre eines Clubs mit Ausstellungsräumen authentisch zu verbinden.

Alle aktuellen Infos und Veranstaltungen im Momem gibt es hier.

 

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