Peter Gabriel: Us

Gabriel ist einer, der es ernst meint mit der Worldmusic, der Künstler aus aller Welt so in seine Klangvorstellungen zu integrieren vermag, dass sie ihren Background nicht aufgeben müssen. Sechs Jahre nach seinem letzten regulären Solo-Album „So“ mischt Gabriel pulsierende Ethno-Rhythmen, afrikanische Chöre und Synthesizer-Gemälde zu einer kompakten CD, die weniger durch einen neuen „Sledgehammer“ als durch Geschlossenheit auf hohem Niveau überzeugt. „Musik befriedigt mich am meisten, wenn sie mich gefühlsmäßig an einen anderen Ort führt. Erst dann kitzelt sie mein Gehirn“, sagt er. Das Großartige an diesem Album ist, dass dies auch mit uns geschieht. Da ist es verzeihlich, dass einige Songs (wie „Blood of Eden“) eine Spur zu stark an frühere Gabriel-Hits erinnern. (mw)
Musik

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Hörenswert

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