Pigmy Love Circus: When clowns become kings

Was würde passieren, wenn Captain Beefheart drei Fässer Bier söffe und danach im Studio mit der zufällig anwesenden Metal Band jammte? Ich sag’s euch: diese Musik. „Wir sind ein Haufen dicker, häßlicher Männer, die gerne touren, die Welt sehen wollen und harte, schmutzige Rockmusik spielen“. Bärte tragen sie auch, Bierbäuche eh, und der Sänger heißt Mike Savage. Sein tiefes, voluminöses Organ fegt alle Zweifel an der Gossenherkunft des Rock’n`Roll hinweg. Die Phrase von der urwühsigen Kraft: nun weiß ich, was das meint. Egal, wie die Amerikaner ihre Musik deklarieren („violent comedy R`n’R“, „gothic metal“ etc.), für mich ist das Hardcore-Blues, die überwältigende Kopulation der Dampframme mit einem Baumwollfeld. Captain Beef wäre stolz auf sie – auch in nüchternem Zustand.
Musik

- Review

Throw the Dice von SOFT LOFT: So klingt Erwachsensein
- Review

Are we gonna sing? von SAM TOMPKINS: Eine Liebeserklärung an den Vater
Hörenswert

- Review
Kismet von MATILDA MANN: Die Fülle des Feigenbaums
In ihrem zweiten Album „Kismet“ feiert die britische Künstlerin Matilda Mann das Leben.

- Review
Algorithm von NATALIE IMBRUGLIA
Natalie Imbruglia, die mit ihrem Hit „Torn“ weltberühmt wurde, thematisiert in ihrem neuen Album „Algorithm“ ihre mentale Gesundheit.

UCHE YARA: Mit Diva Team auf dem Weg zum Debütalbum
Rotes Strobolicht und pulsierende Beats: UCHE YARA schickt uns mit dem dritten Vorboten ihres Debütalbums auf die Tanzfläche.