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Prince: Graffiti Bridge

Ein in allen Regenbogenfarben schillernder eigenständiger Soundtrack, den niemand von vorn bis hinten mögen wird.

Computerrhythmisierte Funk-Rap-Soul-Gospel-Dancefloor-Delirien, bis zum Bersten prall gefüllt mit skurrilen Sound-Gags und sich stets auf multiplen Ebenen entwickelnd: Musik für Kopf-Hörer, die nichtsdestotrotz ihre Tanzbeine noch zu schwingen wissen.

Bei keinem anderen Studiotüftler passiert so viel im Hintergrund, lohnt sich das Tiefenhören mehr als bei Prince; er adaptiert alle Genres schwarzer Musik, modelt sie um, ironisiert sie oder nimmt sie einfach ernst, bekundet hingebungsvolle Liebe zur Kunst wie zum Kitsch.

Ein in allen Regenbogenfarben schillernder eigenständiger Soundtrack, den niemand von vorn bis hinten mögen wird, der aber allen zumindest partikelweise was zu bieten hat. Gäste unter anderen: Funk-Papst George Clinton und Mavis Staples als gospelnde „Melody Cool“. Der Film wird übrigens in Bälde nachgeliefert.

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