- Review
Rickie Lee Jones: Kicks
Auf „Kicks“ liefert Rickie Lee Jones einen ausschweifenden Querschnitt durch die Musikwelt - und kreiert das Radioprogramm, das sich viele wünschen.

Wo steht Rickie Lee Jones vier Jahrzehnte nach „Chuck E.’s in Love“? Sagen wir es so: Sie ist eine Mittsechzigerin mit großer Vergangenheit, deren rock- blues- und jazzkompatible Stimme einen dicken Schmelz angesetzt hat. Eine Stimme, die sich immer noch gern ins zirpende Kopfregister aufschwingt und weiter abwärts herrlich ausgeruht und lakonisch daherkommt. Ihr Coveralbum „Kicks“ hat Rickie Lee Jones über Crowdfunding finanziert.
Alles, was sie noch vor Beginn ihrer Profikarriere tagein, tagaus im Radio gehört habe, sei ihr künstlerischer Nährboden gewesen, sagt Jones. Diesen Querschnitt bietet „Kicks“ – von Hymnen der Classicrock-Ära wie „Bad Company“ über Vocalswingklassiker wie „Nagasaki“ bis hin zu Brecht und Weill. Ein Radioprogramm, das man heute bei der Sendersuche vergeblich sucht.
„Kicks“ erscheint am Freitag. Hier könnt ihr das Album bei Amazon vorbestellen.
Musik

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