Royal Republic: Club Majesty
Mit ihrem groovenden neuen Album „Club Majesty“ untermauern die schwedischen Rocker von Royal Republic ihre Headlineransprüche.

Dass die Schweden den Groove mit der Muttermilch aufsaugen, weiß man spätestens seit ABBA und In Flames. Und Royal Republic verquicken furchtlos das beste dieser beiden Welten, da macht auch der fünfte Langspieler keine Ausnahme. Auf „Club Majesty“ dreht der Malmö-Vierer die Regler sogar noch weiter auf, das Album ist konsequent Disco, samt 80er-Saxofon, Uptempo-Hippie-Shakes und dieser Dosis Größenwahn, die unwiderstehlich macht. Wer es gerne bildlich hätte: Franz Ferdinand küssen Queen, gehen mit Kakkmaddafakka schaumbaden und schwingen anschließend mit James Brown die in tighte Hosen gequetschen Hüften, bis die Schwarte kracht. Vorgruppe von Dramaqueens wie Social Distortion würden Royal Republic mit diesem Album sicher nicht mehr werden. Aber was genau war noch mal eine Vorband? Die royalen Schweden zementieren hier vielmehr ihren Anspruch auf die Headlinerslots bei den großen Sommerfestivals.
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Musik


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