- Literatur
Jenseits der Gewalt
Mit „Aber wir lieben dich“ zeichnet Afonso Reis Cabral das eindringliche Psychogramm mehrerer 12-jähriger Jungen, die eine Transsexuelle zu Tode prügeln.
Mit „Aber wir lieben dich“ zeichnet Afonso Reis Cabral das eindringliche Psychogramm mehrerer 12-jähriger Jungen, die eine Transsexuelle zu Tode prügeln.
Mit Elektronik und Streichorchester erweitert Timo Lassy seinen Sound. Sein Tenorsaxophon gibt aber auch beim neuen Album „Trio“ weiter den Ton an.
Liam McIlvanney kann sich mit seinem verstorbenen Vater William messen, dessen Inspector-Laidlaw-Serie in den 70er/80er-Jahren den schottischen Noir begründet hat.
Um abwesende Väter geht es ständig, doch mit „Alles glänzt“ legt Jacqueline Woodson eine Familienchronik vor, in der die Mütter eine Leerstelle hinterlassen.
Dann macht Quentin Tarantino eben nur noch einen Film – wenn er dafür so grandiose Bücher schreibt wie die Romanversion von „Es war einmal in Hollywood“.
Als schwarze LGBT-Frau, die in den weißen Städten des Bible Belt aufgewachsen ist, hat Amythyst Kiah auf ihrem Debüt „Wary + Strange“ natürlich einiges zu erzählen.
Mit „Last Year was weird Vol. 3“ hat sich Tkay Maidza endgültig auf einen Stil eingeschossen: experimenteller R’n’B mit Funk-Bass, Tram-Drums und jede Menge Soul.