The 1975: Notes on a conditional Form
Wirklich Indie sind The 1975 schon länger nicht mehr. Auf „Notes on a conditional Form“ ist die Band am besten, wenn sie die Extreme auslotet.
Wirklich Indie sind The 1975 schon länger nicht mehr. Auf „Notes on a conditional Form“ ist die Band am besten, wenn sie die Extreme auslotet.
Der Überbau von „Propaganda“ fällt reichlich kopflastig aus, doch die Musik des Eleketro-Experimentalisten Aārp wirkt ganz unmittelbar.
Ute Lemper wagt sich an die Songs der großen Marlene Dietrich heran. Das Material behandelt sie mit dem größten Respekt, trotzdem kommt ihre eigene Handschrift durch.
Für Krimiautor Jan Costin Wagner bedeutet Kunst Differenzierung, Perspektive und Empathie: Die stärksten Mittel gegen die Sehnsucht nach einfachen Antworten.
Mit ihrem Debüt stellt Olivia Wenzel beklemmend dar, was mit einer Frau geschieht, für die es zur Überlebensstrategie geworden ist, ihre eigene Außenwahrnehmung mitzudenken.
So angenehm wie die Selbstironie vieler Texte ist, so monoton wirkt der Regenbogen-Sound, dem es schwer fällt, auf Albumlänge zu funktionieren.
Neben seiner langjährigen Band hat sich Jason Isbell auf „Reunions“ viel prominente Unterstützung geholt – die leider die gleichförmigen Songs nicht rettet.