- Review
Boris: NO
Ein Album wie „NO“ würde Newcomer*innen das Adjektiv „vielversprechend“ einbringen, für Boris ist es ein Highlight unter vielen – aber eben: ein Highlight.
Ein Album wie „NO“ würde Newcomer*innen das Adjektiv „vielversprechend“ einbringen, für Boris ist es ein Highlight unter vielen – aber eben: ein Highlight.
Der vierte Langspieler von Bing & Ruth lotet die Möglichkeit der Farsifa-Orgel aus, die vor ihnen schon Steve Reich zum Einsatz gebracht hat.
Otis Sandsjö und Petter Eldh nennen ihre Musik „Mauerpark Liquid Jazz“. Dabei ist ihr Jazz viel zu komplex, um zwischen Kiffern und Skatern zu spielen.
Historisch wie noch nie: Der Nachfahr der Outlaw-Legende Davy Crockett, die Punk-Pioniere The Pretenders und die Metal-Szenegröße Boris. Die Alben der Woche.
So tanzbar und teilweise ohrwurmtauglich The Aces auf „Under my Influence“ sein mögen – ihr Songwriting-Muster ist schnell erkannt und bald erschöpft.
Keiner der zwölf neuen Songs reicht an die Übersingle „You’re so cool“ heran. Dafür legt Jonathan Bree seine bisher beste Albumleistung vor
Auf seiner dritten Platte ist L. A. Salami weniger der Geschichtenerzähler von früher als einer, der verzweifelt versucht, in Zeiten ständiger Reizüberflutung seine Gedanken zu ordnen.