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„Steckerlfischfiasko“: Romeo und Julia in Niederkaltenkirchen

Steckerlfischfiasko
„Corpus Delicti“ Steckerlfisch: Der neue Fall führt Franz (Sebastian Bezzel) aufs Volksfest. (Foto: Constantin Film)

Auch in der zehnten Runde setzt die Eberhofer-Reihe auf ihre bewährten Stärken. Dank des eingespielten Ensembles und gelungener Neuzugänge funktioniert die bayerische Krimi-Gaudi noch immer ausgezeichnet.

Nachdem schon der Auftakt „Dampfnudelblues“ 2013 mehr als eine halbe Million Zuschauer:innen in die deutschen Kinos lockte, hat sich die auf den Erfolgsromanen von Rita Falk basierende Eberhofer-Reihe längst zu einem Phänomen entwickelt. Neun Filme später stehen insgesamt mehr als 10,6 Millionen verkaufte Tickets zu Buche. Das Bemerkenswerte daran: Ein Großteil dieses Erfolgs spielt sich bis heute in Bayern ab. Würde man den dortigen Besucherandrang auf ganz Deutschland hochrechnen, würde Franz Eberhofer längst zu den größten Kinomarken des Landes gehören.

Mit „Steckerlfischfiasko“ geht die Erfolgsgeschichte in eine neue Runde. Und natürlich hat Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel) auch diesmal wieder alle Hände voll zu tun: Während Susi (Lisa Maria Potthoff) für das Bürgermeisteramt kandidiert und sich Omas neue Haushälterin Julika (Lara Mandoki) während ihres Urlaubs um den Haushalt kümmert, sorgt ausgerechnet ein Mord für willkommene Ablenkung. Der örtliche „Steckerlfischkönig“ wird tot auf einem Golfplatz aufgefunden. Gemeinsam mit seinem Kollegen Rudi (Simon Schwarz) nimmt Franz die Ermittlungen auf und stößt dabei auf eine erbitterte Fehde zwischen zwei Volksfestfamilien …

Wer bei der mittlerweile zehnten Eberhofer-Verfilmung auf eine Generalüberholung hofft, sucht diese vergebens. Auch „Steckerlfischfiasko“ setzt auf die bewährte Mischung aus Provinzkrimi, bayerischer Mundart und spleenigen Figuren. Die Beständigkeit, mit der die Reihe ihr Erfolgsrezept immer wieder aufs Neue variiert, ist bemerkenswert. Das eingespielte Ensemble harmoniert weiterhin hervorragend, während Neuzugänge wie Lara Mandoki frischen Wind ins Geschehen bringen. So liefert auch „Steckerlfischfiasko“ genau das, was Fans erwarten. Und das auf einem konstant hohen Niveau.

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