Zum Inhalt springen

„Summer of Disco“: Abba jetzt tanz mal, Travolta!

Summer of Disco läuft bei Arte.
Summer of Disco (Pepo Image Salamy Stock)

„Summer of Disco“ bei Arte und in der Mediathek zeigt den Sommer hindurch diverse Filme, Konzerte und Dokus rund um das Thema Disco.

„Summer of Disco“ startet am 28. Juni bei Arte, die Sendungen sind in der Arte-Mediathek zu finden.

Mehr Infos zu dem gesamten Themenschwerpunkt gibt es hier.

Totgesagte leben länger: Es gab einmal eine Zeit, in der Disco das verhassteste Musikgenre von allen war – vor allem unter Rockfans. Erst wenige Jahre zuvor hatte die neue Tanzmusik die Welt erobert, war von Europa in die USA geschwappt und hatte dort gerade in queeren, migrantischen Communitys für Euphorie gesorgt. Doch der Backlash der Rockfans ließ nicht lange auf sich warten und mündete 1979 in der Disco Demolition Night, als der Radio-DJ Steve Dahl zwischen zwei Baseballspielen in Chicago eine Kiste mit Discoplatten in die Luft sprengte. Danach war Disco für ein Jahrzehnt vor allem eines: eine Punchline.

Und heute? Ist es die Discomusik, die zuletzt lacht. Längst ist klar, dass es ohne sie wohl weder House noch Techno noch HipHop geben würde. Popstars wie Kylie Minogue, Lady Gaga und Dua Lipa treiben das Disco-Revival voran. Und bei Harry Styles steckt die Verbeugung sogar ganz explizit im Namen seines neuen Albums „Kiss all the Time. Disco, occasionally“. Pünktlich zum 50. Geburtstag ist Disco endlich wieder cool – und Arte widmet der Musikrichtung einen ganzen Sommer. Beim „Summer of Disco“ gibt es Dokumentationen, Spielfilme, Konzertmitschnitte und mehr zu sehen. Los geht’s am 28. Juni – im linearen Programm und in der Mediathek.

The Bee Gees bei Arte
„Bee Gees: How can you mend a broken Heart“ | Foto: 2020 Polygram Entertainment, LLC

Natürlich darf dabei eine der erfolgreichsten Bands nicht fehlen: die Bee Gees. „How can you mend a broken Heart“ am 24. Juni um 20.15 Uhr ist die erste Langfilm-Doku über die Brüder Barry, Maurice und Robin Gibb, die mit ihren Falsettstimmen und ihrem Harmoniegesang einen ganz eigenen Sound schufen. Am Leben ist heute nur noch Barry, der im Film wehmütig zurück schaut. Denn die Geschichte der Gebrüder Gibb war nicht nur von Erfolg, sondern auch von Rückschlägen und Tragik geprägt.

Abba in Concert bei Arte
„Abba in Concert“ | Foto: Kenneth Thorén/SVT

Während die Bee Gees in den USA Erfolge feierten, eroberten Abba Europa: vier Schwed:innen, die mit ihrem Mix aus Pop, Schlager und natürlich Disco zu Weltstars wurden. „Abba in Concert“ am 15. Juli um 22.55 Uhr ist Konzertfilm und Dokumentation in einem: Aufnahmen des legendären Konzerts in der Londoner Wembley-Arena im Jahr 1979 sind kombiniert mit Einblicke hinter die Kulissen ihrer ersten großen Tour durch Nordamerika. Und mit „Saturday Night Fever“ am 19. Juli um 20.15 Uhr gibt es den Spielfilm zu sehen, der nicht nur John Travolta zum Durchbruch verhalf, sondern auch die Disco-Ästhetik für immer prägte. Die Musik? Natürlich von den Bee Gees.

„Saturday Night Fever“ | Foto: 2024 Paramount Pictures Corporation

 

Beitrag teilen: