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„The former Site of“ von The New Pornographers: Multidimensionaler Indierock

Albumcover The former Site of

Die Rock-Urgesteine The New Pornographers zeigen mit ihrem neuen Album „The former Site of” erneut wie vielseitig Indierock sein kann.

Manchen Bands möchte man zurufen: „Geht in Rente!”. Auch den New Pornographers, die seit fast 30 Jahren ihren multidimensionalen Indierock wenig verändert zu haben scheinen? Wobei, waren die frühen Werke des kanadischen Kollektivs um A.C. Newman noch von Rock und Noise beeinflusst, kamen später auch Alt-Country und Pop-Gefühle auf. Auf „The former Site of“ – ihrer zehnten Veröffentlichung – stehen elektronische Arrangements im Vordergrund, zu denen diverse Klangeinflüsse von Piano bis Mandoline zelebriert werden.

Das wirkt vor allem zu Beginn eher unkoordiniert und experimentell, bis das Quintett mit „Spooky Action“ zur gewohnten Form findet: Die Stimme von Neko Case und Kathryn Calder sind präsenter, mit der Hook „Filling my Pockets with Stardust“ zeigt sich die Band befreiter und zugänglicher. Aber The New Pornographers wären nicht, wer sie sind, behielte sich der Rest der Platte nicht seine Untiefen vor: „Votive“ bricht zwischen Akustikgitarre und Steelguitar getrieben hervor, „Calligraphy“ punktet mit Call-and-Response und den Rausschmeißer serviert die Band mit „Bonus Mai Tais“ bereits als vorletzten Song. An Rente ist hier noch nicht zu denken.

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