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„The Piano Tuner“: Das muss man gehört haben

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(Foto: Black Bear)

Der Klavierstimmer Niki hat das absolute Gehör. Bald erkennt eine Gangsterbande, dass er damit auch hervorragend Safes knacken kann …

Viele kreative Jobs werden zunehmend von KI bedroht. Niki (Leo Woodall) muss sich darüber kaum Gedanken machen, dafür ist das absolute Gehör des an Hyperakusis erkrankten Klavierstimmers viel zu gut. Seine Fähigkeit, selbst die feinsten Nuancen eines Tons wahrzunehmen, sind zu außergewöhnlich. Niki ist Lehrling des alternden Pianostimmers Henry (Dustin Hoffman) der, so hofft sein Mentor, eines Tages in seine Fußstapfen treten wird. Als die beiden die Pianistin Ruthie (Havana Rose Liu) kennenlernen, wird aus Niki und Ruthie ein Paar, und alles könnte so schön sein. Doch während eines Jobs wird eine Gruppe Ganoven auf Niki aufmerksam, die ihm anbieten, sein Gehör zum Knacken von Tresoren einzusetzen. Niki nimmt an. Doch einmal in diese illegalen Kreise eingetaucht, gibt es so schnell kein Zurück …

Mit zunehmender Spieldauer zieht das zunächst noch gemächliche Tempo diese Taichung aus Musikfilm und Krimi stark an: Es sollte kaum wundern, dass „The Piano Tuner“ vor allem auf die auditive Gestaltung setzt, das Sounddesign knallt richtig rein. Da wird dann auch schon mal eine Druckluftfanfare zum ultimativen Folterinstrument. „The Piano Tuner“ muss man also vor allem auch gehört und nicht nur gesehen haben.

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