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Tom Hillenbrand: Qube

Tom Hillenbrand: Qube

Tom Hillenbrands „Qube“ spielt im Jahr 2091 in London. Der Journalist Calvary Doyle wird auf offener Straße mit einem Kopfschuss niedergestreckt. Der Grund: Doyle war im Besitz neuer Informationen zum berüchtigen Turing-Vorfall, bei dem die Menschheit fasst die Kontrolle an eine Künstliche Intelligenz verlor, die sich in einem Quantencomputer, einem so genannten Qube befand. Nur gut, dass Doyle sein Gehirn mittels einer digitalen Kopie wiederherstellen lassen kann. Ärgerlich bloß, dass das letzte Back-up seines Gehirns schon ein paar Tage älter ist, und so fehlen die Erinnerungen der letzten Wochen vor dem Anschlag: Die Recherche muss nochmal von vorn begonnen werden.

Während der Journalist die Ermittlungen langsam wieder aufnimmt, heftet sich die auf KI-Gefahrenabwehr spezialisierte UNO-Agentin Fran Bittner an seine Fersen, um Hinweise darauf zu bekommen, ob es einen weiteren Qube gibt. Eine packende Verfolgungsjagd beginnt.

In „Qube“ werden die Grenzen zwischen realer und virtueller Welt aufgelöst

Tom Hillenbrands Fortsetzung zu dem 2018 erschienenen „Hologrammatica“ führt die Leser tief in eine Welt hinein, in der die Grenzen zwischen virtueller und realer Welt zunehmend verschwimmen. Alles Hässliche wird unter einer digitalen Oberfläche versteckt, Menschen existieren als Hologramme, und mittels Bodyswaps, Mind Uploading und holografischem Kleidungswechsel kann jeder seine Identität augenblicklich verändern. Doch wer steckt eigentlich hinter der Programmierung dieser Dinge – und wo endet die Simulation?

Zusammen mit dem Verlag Kiepenheuer & Witsch verlost kulturnews 5×1 Exemplar von „Qube“. Zur Teilnahme einfach bis zum 24. 6. eine Mail mit dem Betreff „Qube“ an gewinnen@bunkverlag.de senden. Wir drücken die Daumen!

In der dritten Ausgabe seines Krimi-Podcasts wurde „Qube“ auch von Hardboiled Heuner besprochen.