TV-Tipp: „Benjamin“ – Simon Amstells autobiografischer Liebesfilm
Der Regisseur Benjamin verliebt sich in den Sänger Noah. Amstell hat sich von seinem eigenen Leben inspirieren lassen.
Der britische Comedian ist für zwei Dinge bekannt. Erstens sein beißender Sarkasmus, den er lange Zeit als Host der Sendung „Never mind the Buzzcocks“ zur Schau gestellt hat. Zum Zweiten für seine sehr ehrlichen Stand-up-Auftritte. Auch in seinem zweiten Film „Benjamin“ setzt sich Amstell vorrangig mit dem eigenen Leben auseinander. Der Brite hat dafür ein autobiografisches Drehbuch geschrieben und eine melancholische Liebeskomödie daraus gemacht.
In „Benjamin“ ist der Titelheld auch gerade dabei, seinen zweiten Spielfilm zu veröffentlichen. Doch vor der Premiere ist Benjamin (Colin Morgan) von Selbstzweifeln geplagt. Auf einer Party trifft er den französischen Sänger Noah (Phénix Brossard) und verliebt sich in ihn. Die beiden beginnen eine Beziehung, doch das Glück ist nur von kurzer Dauer. Zunächst sorgt Benjamins panische Entscheidung, den Film in letzter Sekunde umzuschneiden, für eine verpatzte Uraufführung. Und dann entpuppen sich auch noch beide Partner als auf ihre jeweilige Art beziehungsunfähig. Am Boden angekommen, hat Benjamin nur noch eine Chance. Er muss sich seinen eigenen Ängsten stellen und beweisen, dass er wirklich bereit für die Liebe ist …
„Benjamin“ läuft um 23.25 im RBB