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„Madame Sidonie in Japan“: Toter Mann? Ganz normal

Madame Sidonie in Japan gibt es in der Arte-Mediathek.
Die Schriftstellerin Sidonie (Isabelle Huppert) reist auf Einladung ihres Verlegers Kenzo (Tsuyoshi Ihara) nach Japan, um dort die Wiederauflage ihres ersten Buchs zu promoten. (© 1015 Lupa/Celine Bozon Foto: BR)

Schriftstellerin Sidonie trifft bei einer Reise auf den Geist ihres toten Mannes. In Japan ganz normal … Bei Arte und in der Mediathek und mit Isabelle Huppert.

„Madame Sidonie in Japan“ läuft am 17. Juni bei Arte und ist bis 16. Juli in der Arte-Mediathek zu finden.

Sidonie Perceval (Isabelle Huppert), erfolgreiche französische Schriftstellerin, reist auf Einladung ihres Verlegers Kenzo Mizoguchi (Tsuyoshi Ihara) nach Japan, um dort die Wiederauflage ihres ersten Buchs zu promoten. Sie ist lange nicht mehr gereist und fühlt sich in dem Land fremd. Seit dem Unfalltod ihres Mannes Antoine (August Diehl) vor einigen Jahren hat sie nicht mehr geschrieben und klammert sich an ihre Trauer. Zwischen Kenzo und Sidonie entsteht eine stille Freundschaft, denn auch er trägt eine verletzte und einsame Seele in sich.

In Japan beginnt Sidonie, ihren verstorbenen Mann zu sehen. „Ganz normal““, versichert Kenzo ihr, Japan sei das Land der Geister, hier würden alle mit ihren Verstorbenen leben. Antoine erscheint ihr nun häufiger, und die beiden führen klärende Gespräche. Er will, dass sie ihn endlich gehen lässt. Auf ihrer sehr stillen Reise durch Japan heilt Sidonie langsam und es gelingt ihr, Antoine endlich ziehen zu lassen. Sie will weiterleben und findet schließlich sich selbst und ihre Worte als Schriftstellerin wieder. Zwischen ihr und Kenzo ist eine neue Liebe gewachsen.

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