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„Up in the Air“: Fliegen, feuern, Feierabend

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Ryans (George Clooney) ehrgeizige jüngere Kollegin Natalie (Anna Kendrick) hat ein Videochat-System entwickelt, das Ryans Job überflüssig macht. (Foto: © 2026 DW Studios L.L.C./Cold Spring Pictures/All rights reserved)

George Clooney war nie so charmant und so böse: Als professioneller Entlasser reist Ryan Bingham durch die USA und feuert Fremde. Doch auch sein Job ist nicht für immer …

„Up in the Air“ läuft am 15. 7. bei Arte und ist bis zum 13. 8. in der Mediathek verfügbar.

Über den Wolken … ist die Freiheit alles andere als grenzenlos. Eher im Gegenteil. Wenn Vielflieger Ryan Bingham (George Clooney) sein Köfferchen packt, ist jeder Handgriff minutiös einstudiert, wenn er eincheckt, vollzieht er eine tausendmal geübte Choreografie. An 322 Tagen im Jahr sitzt Bingham im Flieger, um aalglatt lächelnd und hochprofessionell quer durch die USA Leute zu entlassen. Er ist die Personifizierung von Effizienz und Bindungslosigkeit und keineswegs unglücklich dabei. Bingham ist zutiefst unsentimental und sein größter Wunsch ist es auch: als siebter Mensch überhaupt will er die 10-Million-Bonusmeilen-Grenze erreichen. Doch Binghams Lebensziel gerät in Gefahr, als er eine neue Kollegin bekommt.

Die frischgebackene Harvard-Absolventin Natalie (Anna Kendrick) will Entlassungen nicht mehr vor Ort vollführen, sondern Reisekosten sparend ins Internet verlegen. Ein Schreibtischstuhl plus Webcam in Omaha passen dem alten Hasen Bingham aber überhaupt nicht in den Kram – und in seinem Versuch, den Chef von den Änderungen abzubringen, hat er bald eine unfreiwillige Mitreisende am Hals: Natalie. Außerdem kommt auch Bekanntschaft Alex (Very Farmiga) ihm näher, als er es je für möglich gehalten hätte. Regisseur Jason Reitman („Thank you for Smoking“) hat ein Händchen für ätzende Satire und schafft es trotzdem, seine Figuren mit all ihren Schwächen liebevoll zu betrachten. Zum Glück erspart er uns aber allzu Versöhnliches.

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