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TV-Tipp: „Two Lovers“ mit Joaquin Phoenix

Still aus „Two Lovers“: Joaquin Phoenix sitzt unzufrieden da, er trägt eine Jacke, ist aber drinnen.
Bild: © Wild Side Films

In dem Liebesdrama nach Dostojewski muss sich der sensible Leonard zwischen zwei Frauen entscheiden: der verlässlichen Sandra und der verwirrenden Michelle.

Das Liebesdreieck: eines der verbreitetsten Themen überhaupt. Das hat einen Grund, den in den richtigen Händen kann aus der Konstellation noch immer eine zutiefst fesselnde Geschichte werden. Zum Beispiel in denen von Fjodor Dostojewski, der 1848 die Novelle „Weiße Nächte“ über ein junges Mädchen geschrieben hat, das zwischen zwei Männern wählen muss. In „Two Lovers“ greift James Gray diese Geschichte auf – nur, dass hier auch der Mann eine Entscheidung treffen muss.

Nachdem seine letzte Beziehung in die Brüche gegangen ist, ist Leonard (Joaquin Phoenix) hochgradig depressiv und lebt wieder bei seinen Eltern. Die würden es am liebsten sehen, wenn er etwas mit Sandra (Vanessa Shaw) anfängt. Und die Kupplerei könnte Erfolg haben, denn auch Leonard mag Sandra – nur ist er nicht sicher, ob er sie lieben kann. Ganz anders ist es bei Michelle (Gwyneth Paltrow), der neuen Nachbarin, die ihn fasziniert. Doch Michelle ist selbst mit einem verheirateten Mann zusammen, ihre Gefühle für Leonard gleichen seinen für Sandra. Als Michelle ankündigt, ihre Affäre beenden zu wollen, träumt Leonard schon von einer gemeinsamen Zukunft. Oder ist etwa doch Sandra die Richtige für ihn?

Für „Two Lovers“ hat Regisseur Gray die zeitlose Geschichte in die jüdische Mittelschicht von New York transplantiert. Der Film überzeugt vor allem durch die schauspielerische Leistung seiner drei Hauptdarsteller:innen.

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