- Review
Unverschämt hooky: Hamish Hawk live 2025
Der aktuell in Berlin lebende Schotte trumpft mit einem ganz wunderbaren schwarzen humorigen Indierock auf – und geht im Januar auf Deutschlandtour.

Sein aktuelles Album „A firmer Hand“ zählt ganz klar zu den Highlights des vergangenen Jahres. Einerseits ist die Platte ein echter Rorschach-Test für Musiknerds: Der späte Billy Bragg taucht da als Referenz auf, aber eben auch der späte Solo-Morrissey sowie Nick Cave und Franz Ferdinand.
Und dann erst die Texte: Der aktuell in Berlin lebende Schotte trumpft mit einem ganz wunderbaren schwarzen Humor auf – der durchaus angemessen ist, wenn man aggressive Männlichkeit verhandelt. Hat vor ihm schon jemand so explizit das vielen Queers nur allzu vertraute Doppelleben thematisiert? Songs wie „Machiavelli’s Room“, „Autobiography of Spy“ und „Milk an Ending“ sind textlich grandios. Doch vor allem sind sie unverschämt hooky.
Musik


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- Storys
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