„Verlassen“ von Eva Björg Ægisdóttir
So eiskalt wie Eva Björg Ægisdóttir in „Verlassen“ hat bislang niemand Nordic-Noir serviert.

„Verlassen“ von Eva Björg Ægisdóttir ist unser Krimitipp der Woche
Bei Familienfeiern trifft oft zusammen, wer nicht zusammen gehört. So auch bei dem reichen Snæberg-Clan, der sich in einem futuristischen Hotel inmitten der Lavafelder Westislands versammelt. Während exzessiv dem Alkohol zugesprochen wird, treten nach und nach alte Konflikte und neue Intrigen zutage. Als ein Schneesturm aufzieht und einer der Gäste verschwindet, wächst das gegenseitige Misstrauen. Eva Björg Ægisdóttir führt durch verschiedene Erzählperspektiven und Zeitsprünge durch die Geschichte einer Täuschung, die dramatische Folgen verursacht. Im vierten Teil ihrer erfolgreichen Serie – deren Einzelbände locker miteinander verbunden sind – spielt dabei wieder die faszinierende wie bedohliche Landschaft Islands eine schicksalhafte Rolle. So eiskalt wie Ægisdóttir hat bislang niemand Nordic-Noir serviert.
Eva Björg Ægisdóttir ist Jahrgang 1988 und lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in Reykjavík. Sie ist in Akranes geboren und aufgewachsen, der Stadt, in der ihre Krimis spielen. Nach ihrem Abschluss in Soziologie zog sie nach Trondheim in Norwegen, wo sie einen Master in Globalisierung machte. Für ihren ersten Krimi wurde sie mit dem renommierten isländischen Blackbird-Award ausgezeichnet.
Mit „Verlassen“ hat es Eva Björg Ægisdóttir auf unsere Liste der besten Krimis im März 2025 geschafft.
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