„Von Schafen und Wölfen“ von Achim Zons
Der Politthriller „Von Schafen und Wölfen“ von Achim Zons kreist um den Gesundheitszustand des amerikanischen Präsidenten, der einen potenziell tödlichen Gendefekt in sich trägt und auch andere infizieren kann.

„Von Schafen und Wölfen“ von Achim Zons ist unser Krimitipp der Woche
Der Gesundheitszustand amerikanischer Präsidenten vor einer Wiederwahl ist bekanntlich ein Thema von hohem medialen Interesse. Gerade dann, wenn körperintern nicht alles so ganz rund läuft. Ausgerechnet die (fiktive) Deutsche Allgemeine Zeitung gelangt an die brisante Krankenakte des (fiktiven) Ex-Präsidenten Rycart, der Amerika noch mal groß machen will. Daraus erfahren die Journalisten rund um Chefreporter David Jakubowicz, dass dieser einen potentiell tödlichen Gendefekt in sich trägt und auch andere infizieren kann. Was für ein Scoop bahnt sich da an! Doch soll man die Story wirklich veröffentlichen, damit ein politisches Erdbeben auslösen und nicht nur die wirtschaftliche Zukunft der Zeitung riskieren?
Natürlich haben CIA und BND schon längst ihre Feldstecher scharfgestellt, Hightech-Bespitzelung angesetzt und infiltrieren alsbald die Redaktion. Da muss man aufpassen, wen man sich ins Bett holt und ob im Hundehalsband ein Chip versteckt ist. Agenten gegen Zeitungsmacher – ein altbekannter Topos im Politthriller, den Achim Zons im dritten Teil der Jakubowicz-Reihe gekonnt vor realen Ereignissen inszeniert. Auch wenn ihm mit der Erstürmung des Kapitols dann doch arg die Fantasie durchgeht …
Mit „Von Schafen und Wölfen“ hat es Achim Zons auf unsere Liste der besten Krimis im April 2025
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