Bring On The Psychics von QUICKSAND:
Die Posthardcore Band Quicksand veröffentlichte ihr fünftes Album „Bring On The Psychics“ in 30 Jahren.

Der Tausendsassa Walter Schreifels (Gorilla Biscuits, Rival Schools, Walking Concert) bringt mit seiner besten Band Quicksand nach fünf Jahren ein neues Album, das auch im fortgeschrittenen Alter nichts an Frische verloren hat. Natürlich sind fünf Alben in über 30 Jahren nicht viel, aber nach den beiden großen Werken „Slip“ (1993) und „Manic Compression“ (1995) dauerte es ja schon über zwanzig Jahre bis zur Reunion, sodass diese Jahresspiele hier mit Vorsicht zu genießen sind. Ganz im Gegensatz zu „Bring on the Psychics“, denn schon der Opener „Get to it“ zeigt ihre große Dynamik und Spielfreude, die bis zum Ende, welches nach 30 (!) Minuten kommt, durchgehalten wird.
Das Trio aus Schreifels, Alan Cage (Drums) und vor allem Sergio Vega (Bass) haut uns druckvolle Songs wie „Regenerate“ und „Crystallize“ um die Ohren, dass es eine wahre und kurzweilige Freude ist, wobei mit Ausnahme des ruhigen und etwas gewöhnungsbedürftigen „Days you run to“ alle Songs unter den drei Minuten bleiben. Der Titeltrack beendet dann ein richtig gutes Album, welches nicht zu weit von den genannten Meilensteinen weg ist. Ich bin sicher kein Hellseher, aber wenn man sieht, mit welchem Spaß Quicksand gerade auch live agieren, so kann ich hier kein Ende erkennen und das ist gut so!
Musik


Chris Kläfford live: Schwedisches Idol kommt nach Deutschland

The Dark von CHELSEA WOLFE: Vielfalt der Schatten
Hörenswert

Dahi lässt Schwarze Kreativität grenzenlos klingen
Kendrick, Drake, SZA – für sie alle stand Dahi im Studio-Hintergrund. Mit „Black Boy (Alternative)“ tritt der Produzent nun selbst ins Rampenlicht.

The Hardest Thing von JULIA JACKLIN: Rückkehr nach Melbourne
Mit „The Hardest Thing“ liefert Julia Jacklin den nächsten Vorboten ihres kommenden Albums „The Gem“ und taucht tiefer ein in die Frage nach Liebe und Freiheit.

Jigitz beweist mit 50 Ballerinas: Electro kann auch zart sein
Seit Fred again.. hat Techno wieder mehr Gefühl. Jigitz reiht sich in diese Welle des heartfelt Elektro ein und kreiert mit seinem Debütalbum „50 Ballerinas“ ein Werk, das das Ballett als abstraktes Leitmotiv durch jeden Track zieht.