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Daniel Puente Encina: Wie ein trauriger schwarzer Blitz

In seinem neuen Video „Relámpago Negro“ erzählt der chilenische Musiker eine tragische Geschichte. Das Album „Sangre y sal“ ist von afrikanischer Musik inspiriert.

Daniel Puente Encina hat ein neues Video veröffentlicht. Es gehört zum seinem Song „Relámpago Negro“, zugleich dem ersten Track auf Encinas letztem und dritten Album „Sangre y sal“. Schaut euch den neuen Clip oben auf unserer Seite an.

Auf Deutsch übersetzt bedeutet „Relámpago Negro“ so viel wie „schwarzer Blitz“. Das Video erzählt die traurige Geschichte eines Mannes, der nur verlieren kann und immer im Dunkeln bleibt. Damit will Daniel Puente Encina ein ernsthaftes Thema ansprechen: die zunehmende Verwahrlosung unserer Gesellschaft. In den kapitalistischen Ausbeutungsmechanismen, so suggeriert „Relámpago Negro“, bleiben zu viele Menschen auf der Strecke.

Auch das Album „Sangre y sal“ beschäftigt sich mit solchen düsteren Geschichten. Thematisch geht es um Sünder und Verbrecher, um Drogen und Gewalt. Musikalisch hat sich Encina dafür von der Musik Afrikas inspirieren lassen. Er möchte aufzeigen, wie groß deren Einfluss auf die Musik Lateinamerikas war, darunter auch auf seine Heimat Chile.