„For the People“ von Dropkick Murphys: Never change a running system
Auf ihrem 13. Album „For the People“ ändern die Folkpunker von den Dropkick Murphys nicht viel an ihrer Spielart – doch fordern wie gewohnt eine ganze Menge Änderung in der Gesellschaft ein.

Beinahe 30 Jahre existieren die Dropkick Murphys schon, seit beinahe 30 Jahren legen die Irland-Amerikaner dabei ein recht simples Konzept vor: Aalglatter Folk-Punk, der zwar einerseits mit seiner betonten Identifizierbarkeit in jedem x-beliebigen Pub Dublins zu hören sein könnte, aber andererseits von vornherein größer gedacht ist und sich wunderbar auf Arenengröße transferieren lässt. Von den Menschen für die Menschen, das ist seit jeher das Erfolgsrezept der Murphys.
Eins vorweg: Auch auf dem mittlerweile 13. Album ändert sich an diesem Rezept rein gar nichts – doch das wird schon lange nicht mehr angestrebt. In dieses maßgeschneiderte Gewand pflegt die Band um Ken Casey viel aufgestaute Wut und Trauer ein, die durch die prominent gehaltene schwarze Rose des Covers symbolisiert wird. Seien es die verrohten Zustände der amerikanischen Politik oder Todesfälle im engen Umfeld der Band, das Sextett hat in den zwei Jahren seit dem letzten Album viel Stoff gesammelt, der über die erwartbare musikalische Ausgestaltung hinwegtröstet.
Musik


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Hörenswert

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