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„Golden Bay“ von Later.: Eine unbeschwerte Reise
Mit „Golden Bay“ legt die französische Indiepopband Later. ein elegantes, zwischen organisch und elektronisch pendelndes Album vor. Doch der Weg dorthin war eine lange Reise.

„Das ganze Album haben wir wie eine Reise aufgebaut“, blickt die französische Indiepopband Later. auf die Produktion ihres zweiten Studioalbums zurück. Getragen von French-Touch-Bässen, dancy Discodrums, Indiegitarre und einem Gospelgestus führt die Reise an einen goldenen Ort: an die „Golden Bay“. So zumindest der Titel, unter dem das Pariser Quartett seine zehn englischsprachigen und unverschämt hooky Songs vereint. „Golden Bay“ klingt nach The xx, nach Jungle, nach The Weeknd, nach durchtanzten Nächten, nach Hymnen, nach großen Gefühlen. Doch dieser elegante, sich zu gleichen Teilen an organischen und elektronischen Elementen bedienende Sound war kein Selbstläufer. Der Weg dorthin war eine Reise.
„Nach unserem ersten Album fiel es uns schwer, herauszufinden, wohin wir musikalisch wollten. Wir haben noch nie so viele Demos und Entwürfe – fast vierzig oder fünfzig – für eine Veröffentlichung gemacht. Doch dann spielte Paul plötzlich ein Gitarrenriff, und wir wussten, dass sich etwas in unserem kreativen Prozess gelöst hatte, wie eine Offenbarung. Später wurde daraus der Opener unseres Albums, ,Open the Gates‘“, so die Band. Manchmal kann es so leicht und zugleich so schwer sein. Ein einziges Riff öffnete den Korridor, der zu diesem, wie es Charles, Paul, Noah und Theo selbst nennen, „Popalbum mit unbeschwertem Geist“ geführt hat. Diese Herangehensweise zieht sich durch „Golden Bay“. Jeder Song lebt von einem catchy Riff oder einer eingängigen Bassline, die sich anhören, als würde man sie schon ewig kennen. Unbeschwerter Pop eben.
„Unser größter Wunsch ist es, dass die Hörer auf eine Reise gehen und das spüren, was wir um 3 Uhr morgens im Studio fühlen, wenn wir einfach nicht aufhören wollen, weil man diese seltenen Momente einfangen muss, wenn die Inspiration einen überkommt und man zum Überbringer von etwas Wunderschönem wird“, so beschreiben die vier Jungs die musikalische Reise, die wir nun nur allzu gerne antreten werden.
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