Goldener Retriever von Manuel Bittorf
Schon wieder ein Musiker, der ein Buch schreibt? Goldener Retriever von Betterov alias Manuel Bittorf lässt die oft nur mittelmäßigen Romane seiner Kolleg:innen weit hinter sich.

„Goldener Retriever“ von Manuel Bittorf ist unsere Buchempfehlung der Woche
Wieder ein Musiker, der ein Buch veröffentlicht – und dann auch noch einen Coming-of-Age-Roman! Natürlich ist da eine erste schmerzhafte Trennung: In der ostdeutschen Provinz waren Kiki und Max lange Zeit ein Paar, aber nach der Schule will Kiki zum Studium nach München, während Max für Jura nach Berlin geht. Doch Betterov alias Manuel Bittorf baut um diese Ausgangssituation einen thrillerartigen Plot. „Goldener Retriever“ setzt damit ein, dass Max nach einer kurzen Bewusstlosigkeit wieder zu sich kommt. Er wird medizinisch versorgt, im Hintergrund lauern ganz viele Medienleute, doch vor allem sind da Polizisten, die ihn dringend verhören wollen.
Dann wird in Rückblenden erzählt, der Abschied von Kiki liegt etwa elf Tage zurück. Mit viel Humor hält Bittorf das Tempo hoch, doch wegen der Spoilergefahr sei von dem überzeugenden Berlin-Roman an dieser Stelle nur noch so viel verraten: Max und sein bester Freund Chau fahren nach Berlin, sie finden im Grunewald einen Plattenbau, und als Max einen streunenden Hund aufliest, ist das der Beginn der Geschichte, die mit seiner Ohnmacht und einer regelrechten Staatsaffäre endet.
Hat es Manual Bittorf mit „Goldener Retriever“ auf unsere Liste der besten Bücher im November 2026 geschafft?
Literatur


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