Jeff Tweedy: Love is the King

Love is the King
dBpm
FOLKROCK Eine musikalische Familie ist eine praktische Sache, wenn man sich im Lockdown befindet. Im April 2020 stand auch in der Millionenstadt Chicago das Leben still, und Jeff Tweedy hat die Zeit genutzt, um mit seinen Söhnen Spencer und Sammy im eigenen Studio jeden Tag einen Song zu schreiben und aufzunehmen. Wenn der 53-jährige Tweedy, seit 1994 Kopf der progressiven Folkband Wilco, nun über Einsamkeit und Trauer singt, so sind das gewohnte Themen eines Mannes, den einst ernsthafte Depressionen gequält haben. Aber Schwere wird hier stets mit Humor gebrochen, nicht nur, wenn Tweedy davon singt, als Rotkehlchen wiedergeboren zu werden. „Love is the King“ fühlt sich sanfter und zugänglicher als seine letzten Platten an; „Opaline“ und „Natural Disaster“ klingen gar nach easygoing Seventies-Countryrock. Das Album ist nichts geringeres als die Rückkehr der E-Gitarre im akustischen Tweedy-Solo-Kosmos: Vor allem der Titelsong hat eines dieser mit seltsamer Krümmung in die Euphorie stolpernden Soli, die schon die besten Wilco-Songs ausgezeichnet haben. Schönste elektrische Melancholie. jp
Musik


Chloe Slater - Riot Youth

Teenage Fanclub will sich klein fühlen – auf gute Art
Hörenswert

- Tourneen
Gregory Porter & Band gehen mit Christmas Wish auf Tour
Gregory Porter & Band auf Christmas Tour 2026 mit 7 Stopps in Deutschland und dem Album „Christmas Wish“ von 2023.

Just getting started: Ronan Keating Live 2027
Ronan Keating hat seine Boyband-Zeit hinter sich gelassen. Mit vier Nummer-1-Solo-Alben im Gepäck geht er 2027 auf Welttournee.

Eels im Interview: Ein ziemlich glücklicher Mann
Eels-Mastermind Mark Oliver „E“ Everett mag ein Melancholiker sein, doch jetzt kontert er sogar die Vergänglichkeit mit Lebensfreude aus.
